Unsere Schule

Die Schroeterschule liegt im Ortskern von Lilienthal und ist die größte von sechs Grundschulen der Gemeinde Lilienthal. Sie besteht an dieser Stelle seit 1964, zunächst als Volksschule, seit 1975 als reine Grundschule.

Die Gemeinde grenzt an das Bundesland Bremen, die Schüler kommen hauptsächlich aus vier Wohngebieten:
Feldhausen, Butendiek, Moorhausen und Lilienthal-Mitte.

Viele Eltern sind in Bremen berufstätig, schätzen aber zum Leben die grüne und überschaubare Gemeinde Lilienthal mit ihren guten Freizeit- und Kulturangeboten.

Die Schule ist zwei- bis dreizügig und führt einen zentralen Schulkindergarten, den auch Kinder aus der Nachbargemeinde Grasberg besuchen.

Eingebettet zwischen einem kleinen Waldgebiet und einem Zufluss der Wümme, der Wörpe, drei verschiedenen Kirchen, dem Rathaus, dem Veranstaltungshaus Murkens Hof mit der Gemeindebibliothek und schließlich dem Einkaufsbereich des Ortes gehört die Schroeterschule zu den Orientierungspunkten in der Ortsmitte.

Das Gebäude wird am Vormittag von der Grundschule und der Ev. Kita am Wald genutzt. Am Nachmittag und Abend von vielen verschiedenen Nutzern, wie der Kreismusikschule, der Musikschule Klingklang, dem Spielmannszug, dem Turnverein Lilienthal und anderen.

Die Schule und der Schulhof, der die einzige zusammenhängende Spielfläche im Ortskern darstellt, sind von morgens bis abends besucht und dadurch lebendiger Mittelpunkt Lilienthals.

Der Name der Schule, der auf Johann Hieronymus Schroeter zurückgeht, erhielt sie 1976 auf Antrag des Heimatvereins und der Gemeinde Lilienthal.

Schroeter, am 30. August 1745 in Erfurt geboren, lebte von 1782 bis zu seinem Tod am 29. August 1816 in der Gemeinde Lilienthal und war dort als Amtmann und Astronom tätig. Als erster Präsident der 1800 gegründeten Astronomischen Gesellschaft förderte er die Verbreitung von Wissen und Entdeckungsdaten. Die von ihm errichtete Sternwarte Lilienthal war mit den größten Teleskopen Europas ausgestattet. Nach seinem Tod 1816 verfiel die Sternwarte, die Geräte sollten an die Universität Göttingen gehen. Die letzten Reste der Sternwarte wurden 1850 abgerissen, ein Modell kann aber in der "Heimatstube" in Lilienthal besichtigt werden. Beigesetzt wurde Schroeter an der Westseite der Klosterkirche.